Zweiter Weihnachtstag 2024, 2025 in Deutschland

Der zweite Weihnachtsfeiertag ist traditionell der letzte Tag der Weihnachtszeit. Er ist dem heiligen Stephanus gewidmet.

Wann ist „Zweiter Weihnachtstag“ in Deutschland?

Zweiter Weihnachtstag ist ein religiöser Feiertag und findet als nächstes am 26.12.2024 (KW 52) statt. Dies ist ein Donnerstag. Genau genommen dauert es noch 244 Tage bis zu diesem Tag. Was ist an diesem Tag?

Zuletzt hatte dieser Feiertag am 26.12.2023, einem Dienstag, stattgefunden. Das war vor 121 Tagen. Heute ist der 25. April 2024. Das ist ein Donnerstag im Monat April.

Zweiter Weihnachtstag findet in allen Bundesländern in Deutschland statt.

Ist „Zweiter Weihnachtstag“ ein Feiertag? Sind die Geschäfte geöffnet?

Dieser Tag ist in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Die Geschäfte sind üblicherweise geschlossen, auch Schulen sind geschlossen, Unterricht findet nicht statt.

Zweiter Weihnachtstag Deutschland: Datum

Jahr Wochentag Datum
2015 Samstag 26. Dezember
2016 Montag 26. Dezember
2017 Dienstag 26. Dezember
2018 Mittwoch 26. Dezember
2019 Donnerstag 26. Dezember
2020 Samstag 26. Dezember
2021 Sonntag 26. Dezember
2022 Montag 26. Dezember
2023 Dienstag 26. Dezember
2024 Donnerstag 26. Dezember
2025 Freitag 26. Dezember

Kalender-Ansicht für „Zweiter Weihnachtstag“

Sehen Sie den Feiertag „Zweiter Weihnachtstag“ in der Kalender-Ansicht im Zusammenhang mit anderen Feiertagen.


Übersetzungen für Zweiter Weihnachtstag

In anderen Sprachen heißt „Zweiter Weihnachtstag“ natürlich anders. Folgende Übersetzungen haben wir:

Deutsch Zweiter Weihnachtstag
Englisch Boxing Day
Weitere Feiertage in Deutschland

Im selben Monat wie „Zweiter Weihnachtstag“ finden außerdem die folgenden Feiertage in Deutschland statt:

Feiertage vor und nach „Zweiter Weihnachtstag“

Unmittelbar vor und nach „Zweiter Weihnachtstag“ finden folgende, weiteren Feiertage in Deutschland statt.

Feiertage weltweit am gleichen Tag

Am gleichen Tag wie „Zweiter Weihnachtstag?“ in Deutschland finden weltweit die nachfolgenden Feiertage statt.

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Über den zweiten Weihnachtsfeiertag

Ebenso wie in vielen anderen europäischen Ländern ist der zweite Weihnachtsfeiertag in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Der 26. Dezember ist hierzulande als Fest des Heiligen Stephan bekannt. Es ist üblich, dass Menschen an diesem Tag unterschiedliche Bräuche praktizieren. So ist es in einigen Regionen geläufig, dass Kinder gemeinsam von Haus zu Haus ziehen. Häufig klopfen die Kinder an den Haustüren, um kleine Geschenke einzusammeln und sich mit Sprüchen für diese Gaben zu bedanken.

Ein gesetzlicher Feiertag zwischen den Jahren

In evangelischen Kirchen steht die Geburtsgeschichte von Jesus Christus im Fokus. Bei anderen Glaubensrichtungen besinnen sich Gläubige am zweiten Feiertag auf die Botschaft der Fleischwerdung des Wortes gemäß Johannes. Insbesondere in anglikanischen, römisch-katholischen, altkatholischen sowie selbständigen evangelisch-lutherischen Glaubensgemeinschaften ist der 26. Dezember nicht nur einer von mehreren Tagen des Weihnachtsfests. Für Gläubige ist der zweite Weihnachtstag ein Gedenktag, der zugleich als Hochfest des ersten Märtyrers aller Christen geschätzt wird – dem Diakon Stephanus. Aus dem Grund ist Rot als liturgische Farbe des 2. Weihnachtsfeiertags bekannt. Deshalb wird der Feiertag hierzulande sowie in der Schweiz auch als Stephanstag bezeichnet. In Österreich trägt der 26. Dezember den Beinamen "Stefanitag".

Verschiedene Bräuche in unterschiedlichen Regionen

Im Zeitraum vor Martin Luthers Reformation waren in vereinzelten deutschen Herrschaften ein bis fünf Weihnachtsfeiertage üblich. Diese Anzahl hing vom jeweiligen Landesfürsten ab. Aus dem Grund wird der Zweite Weihnachtsfeiertag beispielsweise in weiten Teilen Frankreichs überhaupt nicht zelebriert. Von dieser Regelung sind einzig einstige deutsche Départements wie Moselle, Bas-Rhin oder Haut-Rhin ausgeschlossen. In diesen Gebieten ist es gang und gäbe, den 2. Weihnachtsfeiertag zu feiern. In England sowie weiteren zum Commonwealth gehörigen Ländern wird der zweite Weihnachtsfeiertag übrigens als Boxing Day bezeichnet.

Hintergrundwissen: Wer war Stephanus?

Stephanus machte sich als erster von insgesamt sieben Diakonen der urchristlichen Gemeinde von Jerusalem einen Namen. In der Geschichte heißt es, dass die Diakone einst durch Handauflegung von Aposteln geweiht wurden. Dadurch traten die Diakone zugleich für die Glaubensverkündung sowie soziale Angelegenheiten innerhalb einer Gemeinde in Erscheinung. Ihnen wurde der Status von Gemeindeleitern zuteil, deren hohe Bedeutung mit denen der Apostel vergleichbar war. Indem sich Stephanus als ein besonders herausragender Prediger einen Namen machte, geschah es, dass dieser als Lästerer verurteilt und vor den Augen einer wütenden Menschenmasse vor den Pforten seiner Gemeinde gesteinigt wurde. Im Osten wurde Stephanus seit dem 4. Jahrhundert und im Westen ab dem 5. Jahrhundert verehrt. Bereits zur Einführung des Weihnachtsfests wurde am Tag nach der Geburt von Jesus Christus zugleich das Fest des Stephanus gefeiert. Dieser Kontrast sollte einen deutlichen Zwiespalt zwischen der Freude über die Geburt Jesu sowie die Trauer über den Verlust des Lebens erschaffen. Insbesondere deutschen und ungarischen Königen sowie Kaisern war ab dem Mittelalter daran gelegen, diese Anlässe zu kultivieren. Deshalb war es am Stephanstag für lange Zeit üblich, arme Menschen an diesem Tag mit Brot zu versorgen und dadurch die eigentliche Tätigkeit der Diakone zu würdigen. Der heilige Stephanus geht als erster Märtyrer in die Geschichte ein, der aufgrund seines Glaubens an Jesus ermordet wurde.

Ein beliebter Zeitpunkt für Familienfeiern und gemeinsame Ausflüge

Heute ist diese Geschichte vor allem bei nicht christlichen Menschen in den Hintergrund geraten. Dennoch nutzen viele Familien den zweiten Weihnachtsfeiertag als Anlass, um gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen, bei gutem Essen zu feiern oder Kirchenbesuche zu unternehmen. Der zweite Weihnachtsfeiertag ist deutschlandweit ein gesetzlicher Feiertag und grundsätzlich arbeitsfrei. Deshalb sind Schulen, Kindergärten, Behörden und Geschäfte an diesem Feiertag überwiegend geschlossen.