Pfingstmontag 2023, 2024 in Deutschland

Wie am Pfingstsonntag gedenken Christen am Pfingstmontag eines biblischen Ereignisses, das als symbolische Geburtsstunde der Kirche gilt.

Wann ist „Pfingstmontag“ in Deutschland?

Pfingstmontag ist ein religiöser Feiertag und findet als nächstes am 29.05.2023 (KW 22) statt. Dies ist ein Montag. Genau genommen dauert es noch 110 Tage bis zu diesem Tag. Was ist an diesem Tag?

Zuletzt hatte dieser Feiertag am 06.06.2022, einem Montag, stattgefunden. Das war vor 246 Tagen. Heute ist der 7. Februar 2023. Das ist ein Dienstag im Monat Februar.

Pfingstmontag findet in allen Bundesländern in Deutschland statt.

Ist „Pfingstmontag“ ein Feiertag? Sind die Geschäfte geöffnet?

Dieser Tag ist in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Die Geschäfte sind üblicherweise geschlossen, auch Schulen sind geschlossen, Unterricht findet nicht statt.

Pfingstmontag Deutschland: Datum

Jahr Wochentag Datum
2015 Montag 25. Mai
2016 Montag 16. Mai
2017 Montag 5. Juni
2018 Montag 21. Mai
2019 Montag 10. Juni
2020 Montag 1. Juni
2021 Montag 24. Mai
2022 Montag 6. Juni
2023 Montag 29. Mai
2024 Montag 20. Mai
2025 Montag 9. Juni

Kalender-Ansicht für „Pfingstmontag“

Sehen Sie den Feiertag „Pfingstmontag“ in der Kalender-Ansicht im Zusammenhang mit anderen Feiertagen.


Übersetzungen für Pfingstmontag

In anderen Sprachen heißt „Pfingstmontag“ natürlich anders. Folgende Übersetzungen haben wir:

Deutsch Pfingstmontag
Englisch Whit Monday
Weitere Feiertage in Deutschland

Im selben Monat wie „Pfingstmontag“ finden außerdem die folgenden Feiertage in Deutschland statt:

Feiertage vor und nach „Pfingstmontag“

Unmittelbar vor und nach „Pfingstmontag“ finden folgende, weiteren Feiertage in Deutschland statt.

Feiertage weltweit am gleichen Tag

Am gleichen Tag wie „Pfingstmontag?“ in Deutschland finden weltweit die nachfolgenden Feiertage statt.

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Über Pfingstmontag

Wer an Pfingsten denkt, assoziiert den Feiertag zumeist mit Ferien oder einem zusätzlichen Feiertag. Doch neben diesen weltlichen Aspekten wird Pfingstmontag auch eine besondere religiöse Bedeutung zuteil. Neben Ostern und Weihnachten gilt Pfingsten als dritter wichtiger christlicher Feiertag, der als Geburtsstunde der Kirche bekannt ist.

Die Anfänge des Pfingstfestes

Schon seit dem Ende des 4. Jahrhunderts begehen Christen das Pfingstfest auf der ganzen Welt. Alljährlich fällt das Fest auf den 50. Tag nach Ostermontag und beschließt dadurch den Osterfestkreis. Die Bedeutung "Pfingsten" geht auf die griechische Bezeichnung "Pentekoste" zurück, die für "der Fünfzigste" steht. Da sich der Zeitpunkt von Pfingsten allerdings nach dem Osterfest richtet, variiert das Datum hierzulande vom 10. Mai bis 13. Juni.

Die Bedeutung von Pfingsten

Einst galt Pfingsten als jüdisches Erntedankfest, dessen Bedeutung sich jedoch im Laufe der Zeit veränderte. Im Laufe der Jahre begann die christliche Gemeinde damit, Pfingsten als Geburtstag der Kirche zu betrachten. Schenkt man der Apostelgeschichte Glauben, ist Pfingsten der Tag, an dem die Jünger von Jesus Christus dem Heiligen Geist begegneten und von diesem erhellt wurden. Die Jünger bzw. Apostel von Jesus Christus nahmen den Heiligen Geist genau 50 Tage nach der Wiederauferstehung Jesu in Empfang. Deshalb wird der Feiertag auch als "Fest des Heiligen Geists" bezeichnet. Nach der Begegnung – so heißt es in der Geschichte – waren die Jünger auf einmal mehrerer Sprachen mächtig. Die Rede ist von einem sogenannten Pfingstwunder. Außerdem sollten die Apostel dem Auftrag folgen und das Evangelium verkünden. Einzig Judas – einer der zwölf Apostel – war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.

Leitet Pfingsten die Geburtsstunde der Kirche ein?

Symbolisch ist Pfingsten aber noch weit mehr. Pfingsten gilt als Inbegriff der christlichen Missionierung, die sich rund um den Globus erstreckt. Die Apostel von Jesus Christus fühlten sich durch Gott dazu aufgefordert, den christlichen Glauben Menschen auf der ganzen Welt näherzubringen. Eine besondere Bewandtnis hat in diesem Zusammenhang Feuer. Mit "Feuer und Flamme" sollten Jünger das Evangelium unter den Menschen verbreiten. Aus diesem Gedanken heraus wurde die Geburtsstunde der Kirche eingeläutet.

Werden am Pfingstmontag besondere Bräuche gefeiert?

Hierzulande ist es üblich, den Pfingstmontag mit Pfingstfeuern, Prozessionen oder einem Aufstellen von Pfingstbäumen zu feiern. Genauso wichtig ist der Pfingstochse, der ein wichtiger Teil vieler Bräuche ist. Insbesondere in ländlichen Gefilden war es bis zum 19. Jahrhundert üblich, Tiere zu Pfingsten auf die Weide zu führen. Die meisten der Tiere betraten die Weide zu diesem Zeitpunkt zum ersten Mal nach einem harten und langen Winter. Aus diesem Anlass verzierten Bauern die kräftigsten Tiere mit Bändern und Blumen. Das Pfingststehlen hat in einigen Teilen Deutschlands sowie in Österreich ebenfalls eine lange Tradition. Beim Pfingststehlen ist es üblich, Nachbarn in der sogenannten "Unruhnacht" von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag Streiche zu spielen. Diesem alten Brauch zufolge ist es erlaubt, all die Dinge zu verstecken oder mitzunehmen, die nicht durch Dächer geschützt sind.

Besonderheiten christlicher Pfingstsymbole

Seit vielen Jahrhunderten assoziieren Menschen das Pfingstfest mit bestimmten Symbolen. Eines der berühmtesten christlichen Bildzeichen ist die Taube. Der Vogel verziert deshalb in Holzform beispielsweise Kanzeln, Taufbecken oder Kirchenschiffe aus Kirchenräumen. Im Johannesevangelium ist ebenfalls von der Pfingsttaube die Rede. Dabei heißt es, dass während der Taufe von Jesus Christus der Heilige Geist als Taube über ihm geflogen und letztendlich zu ihm herabgestiegen sein soll. Zugleich dient die Taube als Symbol für Frieden und Reinheit. Die Pfingstrose ist ein weiteres wichtiges Pfingstsymbol. Deren religiöse Bedeutung basiert auf einer Legende, bei welcher eine Frau durch die Kreuzigung Jesu in Tränen ausbrach. Dabei weinte sie so lange, bis sie bemerkte, dass an den Rosen keine Dornen mehr wuchsen. Daraufhin hörte sie auf zu weinen und rief: "Gott hat die Dornen fortgenommen, das Leid hat sich in Freude verwandelt."