Christi Himmelfahrt 2021, 2022 in Deutschland

An Christi Himmelfahrt feiern Christen die Rückkehr Jesu zu Gott.

Wann ist „Christi Himmelfahrt“ in Deutschland?

Christi Himmelfahrt ist ein religiöser Feiertag und findet als nächstes am 13.05.2021 (KW 19) statt. Dies ist ein Donnerstag. Was ist an diesem Tag?

Zuletzt hatte dieser Feiertag am 21.05.2020, einem Donnerstag, stattgefunden. Das war vor 356 Tagen. Heute ist der 12. Mai 2021. Das ist ein Mittwoch im Monat Mai.

Christi Himmelfahrt findet in allen Bundesländern in Deutschland statt.

Ist „Christi Himmelfahrt“ ein Feiertag? Sind die Geschäfte geöffnet?

Dieser Tag ist in Deutschland ein gesetzlicher Feiertag. Die Geschäfte sind üblicherweise geschlossen, auch Schulen sind geschlossen, Unterricht findet nicht statt.

Christi Himmelfahrt Deutschland: Datum

Jahr Wochentag Datum
2015 Donnerstag 14. Mai
2016 Donnerstag 5. Mai
2017 Donnerstag 25. Mai
2018 Donnerstag 10. Mai
2019 Donnerstag 30. Mai
2020 Donnerstag 21. Mai
2021 Donnerstag 13. Mai
2022 Donnerstag 26. Mai
2023 Donnerstag 18. Mai
2024 Donnerstag 9. Mai
2025 Donnerstag 29. Mai

Kalender-Ansicht für „Christi Himmelfahrt“

Sehen Sie den Feiertag „Christi Himmelfahrt“ in der Kalender-Ansicht im Zusammenhang mit anderen Feiertagen.


Übersetzungen für Christi Himmelfahrt

In anderen Sprachen heißt „Christi Himmelfahrt“ natürlich anders. Folgende Übersetzungen haben wir:

Deutsch Christi Himmelfahrt
Englisch Ascension Day
Weitere Feiertage in Deutschland

Im selben Monat wie „Christi Himmelfahrt“ finden außerdem die folgenden Feiertage in Deutschland statt:

Feiertage vor und nach „Christi Himmelfahrt“

Unmittelbar vor und nach „Christi Himmelfahrt“ finden folgende, weiteren Feiertage in Deutschland statt.

Feiertage weltweit am gleichen Tag

Am gleichen Tag wie „Christi Himmelfahrt?“ in Deutschland finden weltweit die nachfolgenden Feiertage statt.

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Über Christi Himmelfahrt

Heutzutage ist Christi Himmelfahrt in allen deutschen Bundesländern ein anerkannter Feiertag. Das bedeutet, dass an diesem Tag Büros, Schulen und die meisten Geschäfte geschlossen bleiben. Bereits der Name des Feiertags gibt darüber Aufschluss, wie wichtig der Feiertag für Gläubige ist. Schließlich hat der ebenfalls als Mariä Himmelfahrt bezeichnete Feiertag eine wichtige religiöse Bewandtnis.

Der religiöse Hintergrund des Feiertags

Dieser Tag erinnert an den Moment, in dem Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel zurückgekehrt ist. In jedem Jahr wird Christi Himmelfahrt genau 39 Tage nach dem Ostersonntag und somit am 40. Tag nach der Auferstehung Jesu Christi zelebriert. Deshalb fällt das Hochfest in jedem Jahr auf einen Donnerstag. Gläubige betrachten das Lukas-Evangelium aus dem Neuen Testament als wichtigste Quelle für die Rückkehr des Gottessohnes. Zudem wird im ersten Kapitel der Apostelgeschichte auf dieses Ereignis verwiesen. Demzufolge sprach Jesus noch 40 Tage nach seiner Auferstehung am Ostersonntag zu dessen Jüngern (Apostelgeschichte 1, 3), bevor Jesus letztendlich aufgehoben worden sei. Der exakte Wortlaut aus Apostelgeschichte 1,9 lautet: eine "Wolke nahm ihn vor ihren Augen weg".

Wie wird Christi Himmelfahrt genau in der Bibel erwähnt?

Im Neuen Testament steht geschrieben, dass Jesus vor seinem Weg in den Himmel nach dessen Auferstehung an Ostern mehrmals seinen Jüngern erschien. In der Bibel ist die Himmelfahrt an insgesamt drei Stellen verewigt. Zeitangaben sind im Lukas- und Markus-Evangelium nicht vorhanden. In der Apostelgeschichte ist davon die Rede, dass sich Jesus noch insgesamt 40 Tage bei den Jüngern aufhielt, bevor folgende Worte vermerkt sind: "Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog in ihren Blicken." Gemäß Katechismus kennzeichnet Christi Himmelfahrt somit den finalen Eintritt der menschlichen Natur von Jesus Christus bis zur göttlichen Herrlichkeit. Dieser Vorgang wird in biblischer Sprache durch die Redewendung vom Himmel sowie der Wolke symbolisiert.

Christi Himmelfahrt im Wandel der Zeit

Während der ersten drei Jahrhunderte begingen gläubige Menschen das Pfingstfest und Christi Himmelfahrt zusammen. Doch seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. wird Christi Himmelfahrt als eigenständiger Feiertag mit religiösem Hintergrund betrachtet. In diesem Zeitraum entwickelte sich ebenfalls der Brauch, dass in der Zeit vor Christi Himmelfahrt Prozessionszüge durchgeführt wurden. Diese Tradition sollte zu einer guten Ernte für das jeweilige Jahr beitragen. Aus dem Grund sind die vor dem Feiertag erfolgten Tage auch als "Bitttage" bekannt. Die Bittprozessionen wurden jedoch nach der Liturgiereform Ende der 1960er Jahre durch die katholische Kirche abgeschafft. Zudem ist es üblich, dass sich Priester an Christi Himmelfahrt in ein weißes Gewand hüllen. Dieser weiße Farbton gilt hierbei als liturgische Farbe des Lichts. Christi Himmelfahrt ist mit dem Versprechen von Jesus Christus verbunden, dessen Jüngern für deren Stärkung den Heiligen Geist zu übersenden. Traditionell wird im Christentum zehn Tage nach diesem Feiertag das Pfingstfest zelebriert.

Details: Wie soll die Himmelfahrt stattgefunden haben?

Gemäß biblischer Überlieferung ist Jesus angeblich vom höchsten Punkt des Ölbergs in Richtung Himmel aufgebrochen. Hier befindet sich im östlichen Teil der Jerusalemer Altstadt eine kleine Kapelle, die schon seit der Zeit der Kreuzfahrer im Besitz der islamischen Stiftungsverwaltung "Wakf" ist. Bereits seit dem osmanischen Zeitalter darf an diesem Ort – an Christi Himmelfahrt – einmal im Jahr die katholische Messe gefeiert werden. Im Innenhof der Kapelle befindet sich die Derwisch-Moschee. Muslime errichteten die Moschee aus Respekt direkt neben dem Bereich der Auffahrt des "Propheten Jesus zu Allah, dem Allmächtigen" – und nicht darüber.

Welches Brauchtum ist heute für diesen Feiertag typisch?

Damit Menschen die Himmelfahrt von Jesu Christi besser nachvollziehen können, werden in vielen Kirchen aus Österreich sowie Süddeutschland Figuren von Jesus über in der Kirchendecke befindliche Löcher nach oben gezogen. In vielen anderen Regionen Deutschlands wird die Feierlichkeit hingegen traditionell mit Prozessionen und Gottesdiensten unter freiem Himmel begangen. Eine der bekanntesten Prozessionen wird alljährlich in Erftstadt bei Köln aufgeführt. Beim "Gymnichen Ritt" treffen Hunderte an Gläubigen aufeinander. Zudem erfreut sich die Heiligblutprozession in der belgischen Stadt Brügge, die Meereshochzeit in Cervia an der italienischen Adria oder die Kutschenwallfahrt in Telgte aus dem Münsterland großer Beliebtheit. Einen Tag nach Christi Himmelfahrt wird in der oberschwäbischen Stadt Weingarten stets die größte Reiterprozession Europas ausgetragen.